Menschen in der Klauenpflege:

Jens Radek

Jens Radek

Selbstständiger und geprüfter Klauenpfleger, Instrukteur der Klauenpflege, Vorsitzender der Prüfungskommission zur/m Geprüften Klauenpfleger/in der LWK Niedersachsen

Selbstständiger und geprüfter Klauenpfleger, Instrukteur der Klauenpflege, Vorsitzender der Prüfungskommission zur/m Geprüften Klauenpfleger/in der LWK Niedersachsen

Die Begeisterung für Rinder scheint erblich zu sein und kann auch Generationen überspringen – der Hof meiner Großeltern lag nahe der russischen Grenze und Landwirtschaft war Jahrzehnte keine Option – mit der Lehre als Landwirt wusste ich: das ist es!


Klauenschneiden ist für mich mehr als Arbeit. Die Konzentration bei der Arbeit mit den Kühen hält gesund, fokussiert auf das Wesentliche und bringt in der Regel schöne Erfolge.
Ich möchte nichts anderes machen …

Interview

Was hat dich zur Klauenpflege gebracht?

Nach der Lehre als Landwirt habe ich als selbstständiger Betriebshelfer gearbeitet und viel gemacht und noch mehr gesehen, unter anderem die Notwendigkeit einer tiergerechten Klauenpflege – und habe infolgedessen Weiterbildungskurse u.a. des LBZ Echem besucht und die Klauenpflege in meinen Berufsalltag integriert. Nach der Prüfung zum Geprüften Klauenpflege hat sich ziemlich schnell die Frage gestellt: Betriebshelfer oder Klauenpfleger. Die Antwort gilt noch heute: Klauenpfleger.

Was ist dir bei deiner täglichen Arbeit besonders wichtig?

In der Ruhe liegt die Kraft. Akkord war noch nie mein Ding bei der Arbeit mit den Rindern – gut vorbereitet die Arbeit mit Ruhe und Gelassenheit angehen, führt Tier und Mensch entspannt zum Ziel.

Was wünschst du dir für die Zukunft der Klauenpflege?

Schön wäre es, wenn die Qualifizierung und gute fachliche Praxis der Klauenpflegerschaft, der Landwirtschaft und der Tiermedizin zu einer nachhaltigen Verbesserung der Tiergesundheit in den Ställen und auf den Weiden und zu einer angemessenen Entlohnung der Arbeit der Landwirt*innen führt. Der BVdK ist der geeignete Verband, uns auf diesem Weg zu unterstützen.

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